YOGA NEWSLETTER   MÄRZ 2018

UNSER AYURVEDA GESUNDHEITSTIPP

Weizengras oder Gerstengras, ein Wundermittel der Mutter Erde

Nach einem strengen Winter hat der Frühling angefangen, zumindest laut Kalender - auf die entsprechenden Temperaturen lässt sich noch warten,
vor allem hier in den Alpen.

Wenn die Tage länger werden und die Temperaturen steigen, leiden viele Menschen unter der Frühjahrsmüdigkeit. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr, mindesten zwei Liter Wasser am Tag und genügend Bewegung, wie z.B. Yoga, sind hier sehr hilfreich.

In unserem diesmaligen Newsletter möchten wir eure Aufmerksamkeit auf einen Kraftspender richten, der sowohl gegen die Frühjahrsmüdigkeit wirkt und sich auch 
für unsere gesamte Gesundheit als ein Wundermittel erwiesen hat:

WEIZENGRAS oder GERSTENGRAS, in Sanskrit: GODUMA, KUMARI

In Ayurveda war Weizengras wegen seiner Heilwirkungen und seines Nährstoffgehalts schon vor über 5000 Jahren bekannt.
Auch die alten Ägypter schätzten das Weizengras sehr und setzten es als Heilmittel ein.
Im Westen sind die Wirkungen dieser Pflanzen in den 30er Jahren ans Licht gekommen.
Inzwischen sind weltweit Studien, Analysen und Forschungen über Weizengras mit verblüffenden Ergebnissen durchgeführt worden.

Hier einige Informationen diesbezüglich:

- Erhält 98 aus 102 Bodenelemente, u.a. Calcium, Magnesium, Eisen, Phosphorus sowie ein große Anzahl an Enzymen
- Ein hervorragender pflanzlicher Eiweißspender
- Eine Quelle für Vit.A, C und E sowie Chlorophyll
- Unser Gehirn benötigt 25% von unserem Sauerstoffgehalt im Körper. Das Chlorophyll im Weizengras füllt den Körper mit Sauerstoff und ist eine Nahrung Fürs Gehirn,
regt den Zellstoffwechsel an und verbessert den Sauerstofftransport im Blut.
- Die Kombination von Chlorophyll, Vit. B12, Vit E, Selen und Zink in Weizengras können vorbeugend gegen alle Arten von Krebs wirken.
- Körpereigene Immunabwehr wird nachhaltig gestärkt.
- Wirkt blut- und leberreinigend.
- Auf verschiedenen Arten von Anämie kann sich die Einnahme von Weizengras positiv auswirken.
- In Kombination mit regelmäßiger körperlichen Betätigung werden Blutfettwerte gesenkt und Blutzucker stabilisiert.
- Anti-Aging, mit fortschreitendem Alter kann der Körper nicht mehr so viele Enzyme selber produzieren und man kann durch lebendige Nahrungsmittel wie dieses die Enzymproduktion unterstützen.
- Weizengras ist im Gegensatz zu Weizenkorn noch glutenfrei, ist basisch
-hat segensreiche Wirkung auf die Haut, Haare und Darmflora.

Einnahme:

Weizengras oder Gerstengras findet man meisten als Pulver in Naturkostläden, das ist auch die einfachste Weise, dieses wertvolle Mittel einzunehmen.
Man kann das Pulver unter Smoothies, frischgepresste Säfte oder Suppen mischen. 

Am besten morgens nüchtern 1 TL in einem halben Glas warmem Wasser auflösen und trinken.
Nach einigen Tagen kann man die Menge auf 1 EL erhöhen.
Nach der Einnahme mindesten eine halbe Stunde vor weiterer Nahrungseinnahme warten.

Es ist sehr empfehlenswert, zwei mal im Jahr, im Frühling und Herbst, 4-6 Wochen diese Kur durchzuziehen.

Eine Quelle der Frische, der Energie,
für Körper und Geist.

Unsere Informationen und Tipps sind ohne Gewähr!

Namaste

                                             YOGA NEWSLETTER   FEBRUAR 2018

UNSER AYURVEDA - GESUNDHEITSTIPP

In unserer diesmaligen Newsletter möchten wir euch auf etwas aufmerksam machen, woraus bis zu 70% unseres Körpers besteht - Wasser.

Wasser reinigt und lässt im Universum immer wieder neues Leben entstehen.

Die ersten Monate unseres Lebens entwickelt sich unser Körper im Wasser.
Wasser ist außerdem Grundbestandteil des Blutes, wodurch lebenswichtige Nährstoffe und Sauerstoff im Körper transportiert werden. Wasser dient zur Blutverdünnung, als Kühl- und Transportmittel
und hält die Chemie in unseren Zellen in Balance.

Wie viel Wasser soll man trinken?

Durch verschiedene Ausscheidungsprozesse verliert unser Körper täglich bis zu 3,5 Liter:
- ca einen halben Liter durch die Ausatmung
- über einen Liter Wasser scheidet unser Körper täglich über die  
Haut auch ohne körperliche Anstrengung aus
- Bis zu zwei Liter Wasser verlieren wir nachts 

Wenn wir nur 5% unseres Körpergewichts an Wasser verlieren, ohne dieses nachzufüllen, droht der Körper zu dehydrieren. Das Blut in den Gefäßen dickt ein und die Folgen sind Schwindel, Kopfschmerzen und Ohnmacht.
Durst ist ja eigentlich ein Warnsignal, welches hinweist, dass den Körper Flüssigkeit fehlt. Doch bei älteren Menschen sind die Durstrezeptoren nicht mehr verlässlich weshalb es besonders im Alter wichtig ist regelmäßig zu trinken.
Als Faustregel gilt, wenn wir zwei Liter Wasser täglich trinken, liegen wir richtig, denn einen Teil des täglichen Flüßigkeitsbedarfes wird über die Nahrung aufgenommen (Obst, Gemüse). Bei Entzündungen und Fieber sollte man jedoch besser darauf achten genügend zu trinken, damit die Schadstoffe schneller uns besser ausgeschieden werden können.

AYURVEDA-TIPP'S diesbezüglich Wasser:

Generell wird in Ayurveda das Trinken von heißem Wasser empfohlen, mit einer Temperatur, welche noch gut verträglich ist. Nach der Elementenlehre des Ayurveda, wird durch Kochen des Wassers 'Agni', das Feuerelement, angeregt. Daher lassen wir das Wasser vor dem Trinken 5-7 Minuten in einem offenen Topf kochen.
Heißes Wasser hat zahlreiche Heilwirkungen, u.a. bei Blutdruckentgleisungen, Kopfschmerzen, Cholesterinspiegel, Darm- und Blasentätigkeiten, Verdauungsstörungen, Erkältungen usw.
In der warmen Jahreszeit hat man zwar das Verlangen etwas Kühles zu trinken, jedoch sollte man die zahlreichen gesundheitsfördernden Effekte des warmen Wassers auch im Sommer im Hinterkopf behalten und auch da genügend warmes Wasser zu sich nehmen.

Schlussendlich die drei goldenen Ayurveda-Regeln für Wasser und für unsere Gesundheit:

1. In der Früh nach dem Aufstehen trinken wir 2-3 Gläser schön warmes Wasser (vor dem Frühstück!), ohne Mundspülung, denn die Alkalien im Mund sollten nicht weggespült werden.

2. Ca. 1 Stunde nach einer Mahlzeit Trinken von 1 Glas heißem Wasser, zu den Mahlzeiten so wenig wie möglich trinken

3. Generell vermeiden, im Stehen zu trinken. Nach der Ayurvedalehre kann das Trinken im Stehen zu Vatta-Stürungen führen, dies kann sich u.a. mit Gelenkbeschwerden bemerkbar machen.

"Wenn du das Glas Wasser, das du trinkst, mit Dankbarkeit und Freude in der Hand hältst, 
werden Gelassenheit und Gesundheit die Folge sein"

Namaste!

                                               YOGA NEWSLETTER   JANUAR 2018

UNSER AYURVEDA - GESUNDHEITSTIPP FÜR DIE KALTE JAHRESZEIT

Warme Getränke sind immer eine Wohltat. Vor allem wenn man erkältet oder grippig ist, hat man noch mehr Verlangen nach etwas Warmen. Fügen wir einige ausgewählte Kräuter und Gewürze hinzu, wird gleichzeitig die Heilwirkung von Tee angeregt.

Ich komme aus einer Familie in Indien, in der Yoga und Ayurveda eine lange Tradition hat. Hier möchte ich euch unser Familienrezept für einen Tee weitergeben, dessen Zutaten ihr einfach in eurer Küche findet.

ZUTATEN :

Ein fingerhutgrosses Ingwerstück, zerstampft 
4-5 Kardamonkapseln, zerstampft
7-8 schwarze, ganze Pfefferkörner
4-5 Gewürznelken
Zimmtstange, ca 2 cm. lang
Einen halben TL Fenchel
Eine Limone, je nach Belieben

Die Zutaten in ca. 1 Liter Wasser zum Kochen bringen, ca. 10 Min. ziehenlassen, Limetten- oder Zitronensaft beimischen und in eine Thermoskanne umfüllen. Je nach Belieben, können wir mit etwas Rohrzucker oder Honig süssen und aufgeteilt über den Tag einige Tassen davon trinken. Der Rohrzucker und der Honig enthalten eine Reihe wertvoller Mineralstoffe und Spurenelemente, in kleiner Menge eingenommen sind sie ein guter Energiespender für den Körper.

Erkältungen sind laut Ayurveda oft eine Kapha-Störung. Diese Tee-Mischung ist Kapha-regulierend und ein Wärmespender.

So ein wohlduftender Tee in der kalten Jahreszeit ist immer eine angenehme Begleitung für die gemütlichen Stunden.

Namaste!